Avuá Amburana

"...Wer Cachaça herstellen will, muss sich dran gewöhnen, dass nicht die Uhr den Tagesrhythmus vorgibt " sagt Katia Espírito Santo - Master Distiller

 

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Destillerie/ Fazenda: Fazenda da Quinta

Gründungsjahr: 1923

Typ: gereift - artesanal

Alkohol: 40% Vol.

Herkunft: Rio de Janeiro

Abfüllung: 700 ml

Farbe: leicht golden

Aromen: Vanille, Zimt, Nussbutter, reife Banane, Basilikum, Tonkabohne, Orange

Charakter: trocken, sehr mild, warm, vollmundig

Zuckerrohr: aus eigenem Anbau

Verarbeitung: 100% natürliche Gärung

Destillation: klassiche Kupferbrennblasen

Reifung: 2 Jahre Lagerung in Amburana/ Umburana - 4,50m hohe Fässer

Besonderheit: Herstellung in Kleinserien (small batches) mit Einzelflaschen- und Batch-Nummerierung

 

Prêmio - Auszeichnungen und Prämien für den Avuá Amburana

2016 - Congreso del Ron Madrid: Gold-Medaille

2015 - 5. German Rumfestival Berlin: Silber-Medaille

 

Wenn es Frauen geschafft haben, die Verantwortung für Spirituosen zu übernehmen, dann ist es ihnen stets mit Meisterwerken gelungen. Viele sind es nicht. Katia ist eine der wenigen Brennmeisterinnen dieser Welt, die es an die Spitze geschafft hat. Sie sagt, "Cachaça sei in ihrer DNA". Schon als Kind sprang sie zwischen den Gärbottichen herum und inhalierte den Duft von Zuckerrohrsaft, Cachaça und Amburana-Holz. Sie lernte wie man Zuckerrohr erntet. Ein Wissen das sie heute an andere weitergeben muss. Die Landflucht in Brasilien zeigt seine Spuren und führt schon zum Fachkräftemangel auf den Fazendas. Sicher weiß jeder, dass Zuckerrohr tief abgeschnitten werden muss, sagt sie - aber was heißt tief und wie tief ist wann richtig? Die Arbeiter mochten die Einweisungen auf dem Feld nicht und erst recht nicht, dass Katia auch noch beobachtete, wie gearbeitet wird. Dabei war es ihr egal ob viel oder wenig gearbeitet wurde - viel wichtiger war ihr, dass richtig geerntet wurde.

 
Seit Katia auf der Fazenda da Quinta das Ruder übernommen hat, fließt einer der mildesten und komplexesten Cachaças aus den Kupferbrennblasen. Sie ist sehr penibel, heißt es von Freunden. So engagierte sie Lebensmittelchemiker und Ingenieure um die Lagerung in Amburana-Holz optimal umsetzen zu können. Freunde sagen von ihr, dass alles was sie macht selten spontan ist. Ihre Entscheidungen sind immer „ausgearbeitet“. So begann sie die Alambique im Jahr 2004 umzubauen, um die Gravitationskraft nutzen zu können. Die Arbeit wurde damit weniger kraftaufwändig. Dem Zufall überlässt sie nichts. Die Qualitätskontrolle übernimmt sie selber, aber auch externe Prüfer kontrollieren Säure-, Kupfer, Saccharose-, Methanol- und Alkoholgehalt und den technischen Ablauf. Das sei ihr wichtig, weil es Sicherheit gibt.
 
So hat sie nicht nur Medaillen für ihren Cachaça Avuá gewinnen können, sie ist auch in der Lage zu exportieren.
 
 

Avua Amburana Gold Medaille

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